
Da ich absolut uninformiert über die damaligen Vorgänge in Duisburg bin und auch keine Lust verspüre, mich in das Thema einzulesen, ist für mich momentan eher die Frage relevant, ob diese ganzen Geldzusagen, die in den Artikeln zur Beweisaufnahme genannt werden, auch wirklich damals so getätigt wurden, oder ob die entsprechenden Leute, die ja durchaus zum Teil damals mit in der Verantwortung standen?, nun im Nachhinein ihre Zusagen ein bisschen schönigen, um selbst besser dazustehen und die Schuld von Kentsch damit erhöhen wollen um einen Schadenersatz wahrscheinlicher zu machen?
Ich weiß natürlich auch nicht, ob es aus der Zeit schriftliche Dokumente über die Zahlungszusagen gibt. Aber bei lediglich mündlichen Zusagen (was ja durchaus gewesen sein könnte) können die Protagonisten jetzt ja behaupten was sie wollen, ohne den Beweis eines Meineides befürchten zu müssen. Von daher sollten nach meinem Verständnis auch keine Beträge, die in ihrer Höhe nicht konkret schriftlich dokumentiert sind, als Beweis dienen dürfen um Kentsch zu be- oder entlasten bzw. die Schwere der möglichen Schuld und die Höhe eines potentiellen Strafmaßes zu ermitteln.