ZitatOriginal von siese
Also bei allen Vorbehalten: dass Saftig selbst die Sache nicht machen will, das spricht doch für ihn!
Dass er den Job überhaupt angeboten bekam, spricht andererseits volle Kanne gegen den amtierenden Aufsichtsrat.
ZitatOriginal von siese
Also bei allen Vorbehalten: dass Saftig selbst die Sache nicht machen will, das spricht doch für ihn!
Dass er den Job überhaupt angeboten bekam, spricht andererseits volle Kanne gegen den amtierenden Aufsichtsrat.
ZitatOriginal von jögi
Wie sehen die denn so aus? Komme gerade nicht auf die Seite rauf. Großartig erfolgreich war er in Südafrika ja auch nicht. Er hat ja quasi den FC Bayern von Südafrika trainiert.
Just @ Jögi
Zum Bleistift: Roger: 2007-12-11 16:26
Eish,Sibusiso,i agree with you on that one.The worst coach that ever coached in this country.Look what he has done to Chiefs,Chiefs is still struggling to come to terms with that senyama that coach brought to Naturena.The players are still struggling to cope becoz of that coach.The Chiefs players need psycological help to get thru this.He demolished everything Chiefs has,the players,the team,the technical staff & even the executives not to mention the supporters.Eish
ZitatOriginal von Swebe
[quote]Original von Chrill-E
War UR nicht vor einem Dreivierteljahr eine Alternative aus Sicht von Saftig? Oder vertue ich mich da? Meiner Meinung nach könnte der Wunschkandidat durchaus Rapolder sein...
Dafür spräche zumindest, dass Dammi am kommenden WE auf der Bank sitzt. Denn auch Koblenz muss ja nochmal ran. Und erst danach kommt dann der "saubere" Schnitt. Also: Sollte es noch jemals die Option "Rapolder" geben, dann jetzt!
Schon klar, natürlich eine gehörige Portion Weihnachts-Spekulatien dabei...
wusste gar nicht, dass saftig masochist ist ?
nach den erfahrungen mit den swb gefaerbten tvh und em sich auch noch den dritten saeulenheiligen hier anzutun ? leute, die vor ihm schon hier waren, ein standing haben, zudem noch ueber eine hohe popularitaet verfuegen, sollten eigentlich das allerletzte sein, was sich saftig antun sollte. man kann sich auch selbst um jeden preis in schwierige situationen manoevrieren - von denen saftig inzwischen weiss, dass er ihnen sowieso nicht gewachsen ist...
quote]
Gleichwohl aber, wird Reinhard verinnerlicht haben, dass in solch 'schwierigen Situationen' gewisse 'Watschn' Zulagen durchsetzbar sind. Bei uns, in Bielefeld. Von daher wäre eigentlich wieder alles offen. ;)Jedoch, Monotheist Kentschie wird wohl dafür Sorge tragen, dass es fürderhin im Reiche der Arminen keine weiteren Götter geben möge, ...jenseits selbigen Herrschers über Soll und Haben.
ZitatOriginal von siese
Wenn das so weiter geht, sind bald die Ernst-T-Shirts nur noch zu Höchstpreisen erhältlich:
http://*******.com/watch?v=xXN0s3nXTVY
Seine Heimat ist übrigens nicht nur die Alm, sondern auch Südafrika, wo schon der nächste Job wartet:
Kickoff
Oh, oh! Die Leserkommentare (recent comments) zu E.M. im Kickoff, klingen aber gar nicht gut. Überhaupt nicht.
ZitatOriginal von CrimePays
Dieses Eingeständnis sollte den Verantwortlichen sehr zu denken geben. Er bettelt ja förmlich um eine Freistellung.
Wie ich dich kenne, hast du den Zwinkerman nicht einfach nur vergessen... tz, tz... . Komm, ich leih dir mal einen...
Die letzten Trainerentlassungen wurden - mit der Ausnahme 'Geideck' - allesamt von Zwistigkeiten mit unserem Gf Finanzen begleitet. Die hohe Kunst des stilvollen Abschieds ist dabei natürlich auch vielen Trainern nicht wirklich zugänglich (letzte rühmliche Ausnahme war Übungsleiter Benno M.) Das gibt mir ein wenig zu denken und dient sicherlich nicht dem nachhaltigen Wohle des Vereins. Laut zugeschlagene Türen mögen kurzfristig dem Ego schmeicheln (auch dem der Fans), längerfristig engt es nur den eigenen Spielraum unnötigerweise ein.
Käme nun tatsächlich Rapolder, bedeutete das, Kentschie wäre über seinen eigenen Schatten gesprungen. Insbesondere in Erinnerung an die hier vielbeklatschte Handyaffaire, glaube ich da einfach nicht dran. Außerdem steht UR unter (gutem) Vertrag (allerdings schwächeln die Koblenzer mittlerweile finanziell).
Sander könnte aufgrund seines freundschaftlichen Verhältnisses zu TvH ebenfalls von Kentschie ausgebremst werden.
Kohler, etc. ...no comment.
Finke? Hm... mein Bauch sagt 'eher nein'.
Lienen, Labbadia? Unter Vertrag.
Jemand aus der Kategorie ’talentierter Jungspund’?
Die Problemlage bei uns ist enorm vielschichtig und eindeutig verfahren. Der Karren steckt tief im Dreck. In solch einer Situation zaubert man, im wohl verstandenen Interesse des Vereins, nicht irgendeinen talentierten Jungspund aus dem Hut. Dafür gibt es bessere Momente. Hoffentlich auch bei uns irgendwann wieder (vielleicht für einen Andersen, wenn er bei Offenbach den Gesellenbrief schaffen sollte).
Wen ich mir in dieser konkreten Situation für uns vorstellen könnte? Hm...
Wolf ist nicht gerade das, was ich einen Liebling von mir nennen würde. Nichtsdestotrotz hat er seine Meriten (auf die Meyer beim Club z. B. aufbauen konnte). Er ist erfahren, kann sowohl als harter Hund wie auch als einfühlsamer Psychologe den Spielern gegenüber in Erscheinung treten. Könnte vermutlich auch mit unseren (teilweise eitlen) Herrenmenschen in der Vereinführung auskommen, ohne sich dabei je verbiegen zu lassen. Vielleicht der richtige Mann in dieser ganz speziellen Situation. Jedenfalls einer der ganz wenigen (neben... ähm, ja, UR) mit dem ich die Chance sehe, dass Ruder noch während der laufenden Saison drehen zu können). Ein Problem: Er würde seinen Assi unbedingt mitbringen wollen.
Wer auch immer es am Ende wird. Geht die Vereinsführung wieder einmal den bequemsten aller Wege und entscheidet sich ganz einfach für den angepasstesten aller Kandidaten, dann laufen wir hohe Gefahr, dass das Blau und Weiss unserer Vereinsfarben auf längere Zeit (möglicherweise bis zu irgendeinem Urknall) vom Schwarz bedeckt sein wird.
Besinnliche Weihnachten
Valdano
ZitatOriginal von jögi
Hier noch ein schöner Kommentar aus der Süddeutschen.
Da lese ich aber ein paar heikle Fragen zwischen den Zeilen:
1) Wie blöd können die Ostwestfalen eigentlich sein?
2) Wie viele Euronen wird die kürzlich erfolgte Vertragsverlängerung EMs den Verein kosten (neben den direkten sind hier natürlich auch die indirekten Kosten angesprochen)?
3) Wer zeichnet/ist dafür verantwortlich?
4) Was passiert mit den Verantwortlichen?
(Mit jenen, die als Angestellte des Vereins soeben über Gehaltsaufstockungen für Kompetenz und Weitblick belohnt wurden und
mit jenen, die über solche (und andere belanglose) Angelegenheiten zu befinden haben/hatten)?
'Frohe Weihnachten' und anhaltend 'guten Rutsch'!
Valdano
Noch einmal, zum gestrigen 'Welt-Online' Interview:
Da ich es war, der das innig kommentierte Interview hier eingestellt hat, darf ich an dieser Stelle auch kurz betonen, dass es in keinster Weise meine Absicht war, damit einen (langjährigen) Arminenfan mal so eben für den Rest der Gemeinde zum Abschuss frei zu geben.
Hätte mir auch nie vorstellen können, dass dieses Interview überhaupt so hohe Wellen schlagen und die Solidarität der Fans derart strapazieren könnte.
Ich selber habe den Artikel, sowohl mit einem leichten Stirnrunzeln, als auch mit dem Ansatz eines Lächelns gelesen.
In einigen Punkten liegt der Fankollege ja gar nicht so falsch (wie Kai weiter oben ausgeführt hat).
Dass er uns zudem im Spiel gegen Bremen ein zweites Tor zuschustert (anstatt auf die Abseitsposition des einzig erzielten Treffers hinzuweisen ;-)), sollten wir Arminen ihm - im Hinblick auf die Außenwirkung des Interviews - doch wohl als Letzte ankreiden. Nichtarminen (außer Bremern) werden beim Lesen des Interviews über diese Beschönigung schon nicht ins Stolpern geraten.
Jene € 2,5 Mio. nun, die wir dem interviewten Fan zufolge Westermann an Salär hätten zahlen sollen (anstatt ihn gehen zu lassen), habe ich als 'Versuch einer Ironie' gedeutet und die vermeintlich gute Absicht für die Tat gelten lassen.
Dass wir - die landesweit anerkannte Fahrstuhlmannschaft - es andererseits im vergangenen Jahr leider nicht geschafft haben, aus der 1. Liga wieder abzusteigen, uns nun aber - mit gleichem Trainer (!) - auf einem guten Weg dorthin befinden, und, wundersame Fügung, dass ein Abstieg ja auch eine gewisse finanzielle Entlastung des Fanbudgets mit sich bringt, die im Einzelfall... .
Hm. Kann man lustig finden oder auch nicht. Aber wörtlich kann man es doch nun wirklich nicht nehmen. Tz, tz.
Richtig ernst nähme ich all das eh nur dann, wenn ich durch diese Äußerungen unsere Reputation in der ganzen Republik (Bayern inkl.) schlechthin gefährdet sähe. Ein neutraler Leser wird nach der Lektüre des Interviews aber wohl eher sagen: Hej. Sind ja gar nicht so verbissen, wie ich dachte, die Ossis Westfalens.
Wenn sie dann jedoch hier ins Forum reinschauten und sähen, wie wir selbiges Interview mit (meist) grimmiger Miene zerreißen, würden sie sich natürlich schnellstens wieder eines Besseren belehrt sehen. Von wegen 'nicht verbissen'. Gehts noch, Alder? Und ob wir das sind!! Klar??
In diesem Sinne. Keep cool, friends. Immer dran denken: Die Sonne geht bei uns früher auf als in Bochum (wenn da nur nicht ständig die Wolken im Wege wären).
Valdano
ZitatOriginal von GerdGreenkeeper
![]()
Sonst probleme? Wo siehst du eine Beleidigung? Alles Tatsachen! KAnn ich beweisen.
Zum Artikel ober drüber.
Sehr guter Fan. Der seine Arminia lieber in der 2Liga sieht weil er sich die Bundesliga nicht mehr leisten kann.
Wenn du gelegentlich mal ein wenig entspanntest, GG, würde sich dir möglicherweise mit dem Erkennen von Ironie (hier: im Welt Online Interview) eine ganz neue Welt erschließen...
'Welt Online' interviewt den typischen Arminia Fan:
29. November 2007, 11:22 Uhr Von Sebastian Schellschmidt
Fankurve
"Middendorp muss zur Winterpause weg"
Bielefelds Trainer Ernst Middendorp hatte im September das Ziel ausgegeben, an Tabellenführer Bayern dran zu bleiben. Vor dem Spiel gegen die Münchner am Sonntag ist Arminia nur noch drei Punkte von einem Abstiegsplatz entfernt. Wie kam es zum Absturz? WELT ONLINE hat sich in der Fankurve umgehört.
Foto: APDie Bielefelder Fankurve forderte bereits lautstark seinen Rauswurf: Ernst Middendorp
Jürgen Schmidt-Hellbach (52) ist seit zehn Jahren stolzer Besitzer einer Dauerkarte für seinen Lieblingsklub Arminia Bielefeld. Nach der 0:3-Auswärtspleite im Oktober 2005 gegen Frankfurt gründete der ebenso emsige Auswärtsspielfahrer mit sieben Freunden auf der Autobahn Raststätte Reinhardshain Süd den Fanklub „Stadiontester“. WELT ONLINE: Am Samstag kommt es zum direkten Vergleich mit Tabellenführer Bayern München. Wie stehen die Chancen der Arminia, ein Debakel wie beim 2:8 in Bremen zu vermeiden? Jürgen Schmidt-Hellbach: Die Möglichkeit besteht nur dann, wenn Bayern nicht antritt. (lacht) Wenn die Bayern es doch tun, könnte die Arminia ein 0:4 schaffen – allerdings nur dann, wenn die Münchener nach der ersten Halbzeit den Spielbetrieb einstellen. WELT ONLINE: Schön, dass Sie die Talfahrt ihres Klubs mit Humor nehmen. Vor drei Monaten wollte Trainer Ernst Middendorp noch Bayern-Jäger bleiben. Ist Bielefeld in der Form der vergangenen Wochen überhaupt noch bundesligatauglich? Schmidt-Hellbach: Ich bin bei jedem Spiel dabei und sehe wie die Mannschaft spielt. Ich denke nicht, dass das Team in der Form die Klasse halten kann. Vor allem verstehe ich die zweite Halbzeit gegen Nürnberg nicht. Da ruft die Kurve nach einer katastrophalen ersten Hälfte „Middendorp raus“, und als die Spieler nach der Pause wieder auf den Platz kommen, ist es so, als wenn andere Leute in den Trikots gesteckt hätten. Das waren die einzigen 45 Minuten Fußball, die Bielefeld diese Saison gezeigt hat. WELT ONLINE: Wie erklären Sie sich diese zwei Gesichter Ihrer Arminen? Weiterführende links
In der Not wird Ernst Middendorp demütig
Middendorp tut alles, um entlassen zu werden
Middendorp verteidigt seine Bielefelder
Bochum lässt sich von Middendorp nicht verspotten
Schmidt-Hellbach: Es kommt mir vor, als wenn die Spieler gegen den Trainer spielen. Ich denke, man muss Middendorp in der Winterpause wegschicken. Für die letzten vier Spiele der vergangenen Saison war er der Richtige. Das war optimal, da hat er das Team erreicht. Dann kam seine Wein-Periode mit anschließender Rennfahrt durch Halle. Danach hätten die Verantwortlichen schon die Reißleine ziehen müssen. Aber man möchte anscheinend keine Abfindung zahlen. Nur wenn der Trainer geht und ein neuer Wind rein kommt, kann man die Klasse vielleicht noch halten. WELT ONLINE: Sie sprachen Middendorps Verstoß gegen die Straßenverkehrsordnung an. Was macht Middendorp denn auf dem Fußballplatz falsch? Schmidt-Hellbach: Es wird einfach zu viel durchgewechselt. Nie lief die gleiche Mannschaft wie in der Vorwoche auf. Selbst wenn man mal Spiele gewonnen hatte. Ich meine, ein bisschen mehr Konstanz und Eingespieltheit in den Abwehrreihen würde nicht schaden – vor allem wenn ich an die nächsten drei Spielen gegen Bayern, Dortmund und Stuttgart denke. WELT ONLINE: Wie sehr vermisst man Thomas von Heesen auf der Alm? Schmidt-Hellbach: Den vermissen wir sehr, weil er ein Mensch war, der auf die Fans zuging. Als Manager hätten wir ihn gern behalten, aber als Trainer war er mir zu weich. Er reagierte immer zu sensibel auf Fanäußerungen. WELT ONLINE: Sie erwähnten die Löcher in der Abwehrreihe, die in den letzten sechs Auswärtsspielen 18 Gegentreffer zugelassen haben. Hat der Verkauf von Ex-Abwehrchef Heiko Westermann an Schalke 04 zu diesem Problem beigetragen? Schmidt-Hellbach: Er war die große Stütze in der Abwehr. Aber das Geld war wohl ausschlaggebend. Bei zwei Millionen Euro mehr Gehalt, wäre er noch bei uns. Langkamp, sein Nachfolger, hat die ersten Spiele ordentlich gespielt. Aber danach kommt personell nichts mehr. Das hat man beim 0:3 gegen Duisburg gesehen. Da wurde der Langkamp zehn Minuten draußen behandelt, und in unserem Strafraum brach sofort das Chaos aus. WELT ONLINE: Welche Spieler tragen denn ihrer Meinung nach die Hauptschuld an der Misere? Schmidt-Hellbach: Im Kader passt nichts zusammen. Der Mijatovic hat mir von Anfang an nicht gefallen. Der hatte selbst in den Testspielen gegen Kreisliga-Mannschaften seine Gegenspieler nicht im Griff. Das war Fehleinkauf. Sicher könnte ich noch drei bis sieben Spieler nennen, die im Kader nichts zu suchen hätten. Aber einige sind ja bereits geflogen. Außerdem habe ich das Gefühl, Jörg Böhme ist mehr damit beschäftigt, die Fans anzuheizen, als sich auf seine Freistöße zu konzentrieren. Die kommen in letzter Zeit – wenn überhaupt – gerade mal bis zur Mauer. WELT ONLINE: Torwart Matthias Hain war ja bislang die einzige Konstante im Kader. Verletzungsbedingt stand beim 0:3 gegen Bochum der zweite Torwart Rowen Fernandez zwischen den Pfosten. Wie wahrscheinlich ist es, dass er auch am Samstag gegen die Bayern das Tor hüten wird? Schlagworte
Bundesliga Fankurve Arminia Bielefeld Ernst Middendorp Matthias Hain FC Bayern München Schmidt-Hellbach: Gar nicht. Gut, er sah beim 0:3 unglücklich aus, allerdings passieren Hain solche Dinge auch. In einer Partie hält er die drei Punkte alleine fest, und im nächsten Spiel ist er wieder Kreisklasse. Beide Torhüter tun sich nicht viel. Ich finde an dem Fernandez besser, dass seine Abstöße und Abwürfe immer dahin kamen, wo er sie hin haben wollte. Er machte das Spiel schnell. Beim Matze überlegen wir manchmal: „Wo wollte er den Ball da denn jetzt eigentlich hin schmeißen?“ Aber ich gehe davon aus, dass Hain gegen Bayern wieder im Tor stehen wird. WELT ONLINE: In jedem Fall befindet sich Bielefeld mal wieder mitten im Abstiegskampf. Dreimal ist die Arminia in den letzten zehn Jahren abgestiegen. Wie sehr leidet man als Fan der Fahrstuhlmannschaft Nummer eins in Deutschland? Schmidt-Hellbach: Ich wollte letztes Jahr nach der Rückrunde schon runter in die Zweite Liga. Vielleicht klappt es ja dieses Jahr. Ist zwar für den Verein nicht so gut, aber das schont mein Portemonnaie. Die rapiden Erhöhungen der Eintrittspreise in den Stadien sind einfach enorm. Also wäre ich bei einem Abstieg nicht ganz so böse
ZitatOriginal von Fulio
Also ich sage das Spiel gegen Bayern wird ähnlich wie die das Spiel von Bremen heute gegen Real. Natürlich mit ebenfalls glücklichem Ausgang für die Heimmannschaft.
Hoffentlich haben 'unsere' sich das Spiel gestern komplett angeschaut (und nicht zwischendurch ständig nach Valencia gezappt). In Bremen wurde nämlich wieder einmal sehr schön aufgezeigt, was mit einer Rumpftruppe (für deren Verhältnisse) über Kampf, Leidenschaft und Konzentration gegen vermeintlich übermächtige Gegner möglich ist. Irgendwann kommt dann ganz automatisch auch das nötige Quäntchen Glück (hier z. B.: vorbei schießender Nistelroy beim Stand von 2:1) dazu. Interessant auch, zu sehen, wie leichte Ballverluste (Konzentrationsmängel) im Mittelfeld, insbesondere gegen derartige Gegner (wie Real, Bayern) gleich enorme Gefahr fürs eigene Tor heraufbeschwören. Nicht nur deshalb wird für uns am Sonntag neben absoluter Konzentration, die 'Bewegung ohne Bal' enorm wichtig sein. Speziell, der im Mittelfeld Ball führende Spieler muss – zumal bei unseren, balltechnisch eher durchschnittlichen Kandidaten - immerzu zwei Abspielalternativen haben. Ansonsten ... . Eine Chance haben wir natürlich eh nicht. Es sei denn, wir nutzten sie.
ZitatOriginal von Hitchcock
Na, nun hast Du mich aber entlarvt!
.
Und... ? Was ist dabei rausgekommen?
Quakender Frosch... (?), ...schwarz, weiß, blauer Schmetterling? Nee, ne?
ZitatOriginal von jögi
Ja, das stimmt wohl. Ich versuche vielleicht manchmal zu oft, noch zu sehr den Richter zu spielen. .
Das war von mir gar nicht als Kritik gedacht, Joegi, sondern sollte als (er)klärende Feststellung u. a. dazu dienen, den Standpunkte und Ansprüche verwischenden Solidarisierungsversuch Hitchcocks als eben solchen offensichtlich werden zu lassen.
ZitatOriginal von Hitchcock
Ich schließe mich Jögi und NoFate an. Man mag durchaus kritisch sein, aber das propulistische Gekreische, welches sich hier seit Wochen im Forum breit macht, ist einfach nur lächerlich. Außerdem wird hier nur noch gejammert und genörgelt. Das ist zwar typisch ostwestfälisch, aber nerven tut es trotzdem!
Wenn du Wobs Beitrag als populistisches Gekreische abtust, dann... wundert mich vieles nicht mehr. Das einzige, was man Wob hier vorwerfen kann, ist, dass er vier sehr unterschiedlich argumentierende Forumskollegen in einen - den gleichen - Topf geworfen hat. Dabei könnte deren Art zu argumentieren unterschiedlicher kaum sein. Jögi ist mir obendrein weder als unbedingter, noch als opportunistischer EM Befürworter aufgefallen. Er argumentiert lediglich weniger zielorientiert als andere und will offensichtlich, einem Richter gleich, immerzu auch das letzte (ausgleichende) Argument berücksichtigt zu wissen.
ZitatOriginal von LeckerKnoppers
Wenn nicht endlich gehandelt wird, dann ganz klar Abstiegsplatz! Gehen wir mit unter 16 Punkten in die Rückrunde, kann man getrost für Liga 2 planen!
Wenn gehandelt würde, müssten vomöglich die ganzen Pläne für Liga 2 wieder über den Haufen geworfen werden... (sach ich jetz ma so)
ZitatOriginal von Power-D
Arminia testet lt. Homepage gegen Bünde. Termin ist Dienstag, 20. November im Erich-Martens-Stadion in Bünde-Ennigloh um 18:30 Uhr. Tickets nur an der Abendkasse.
Die Bünder stehen auf Tabellenplatz zwei und haben auch das zweitbeste Torverhältnis der Liga. Die Bezirksliga scheint auch recht stark besetzt zu sein. Das wird ein schweres Auswärtsspiel. Außerdem spielt Arminia in der Bundesliga gegen den Abstieg und hat bestimmt das Spiel in Bochum im Kopf. Dazu kommen die vielen Verletzten und der Umbruch in der Mannschaft. Da fegt man einen Klub wie Bünde nicht mal eben so vom Platz. Was ich vor allem vom Spiel erwarte, ist dass sich die Spieler endlich mal wieder so richtig den Arsch aufreißen, so wie in der zweiten Halbzeit gegen Nürnberg. Lieber ein erkämpftes 0:0 als wieder in Schönheit sterben. Wer auf dem Platz nicht richtig brennt, der bekommt halt einen ordentlichen Arschtritt von Power-Ernst und findet sich schneller auf der Bank, als er "Jahrhunderttrainer" sagen kann. Schließlich müssen wir endlich einmal ein paar der vielen Chancen nutzen. Gegen Hamburg, Karlsruhe und Cottbus waren wir einfach zu dämlich, den Sack zeitig zuzumachen. Solche Diven wie Kucera, Schuler und vor allem Wichniarek, die müssen bald mal was zeigen. Sonst werden sie halt verkauft und es spielen die Amateure. Ernst wird gesehen haben, dass die es genauso drauf haben.
Wenn wir in Bünde wieder richtig Power geben und an die Leistung gegen Nürnberg anknüpfen, dann ist mir auch für den Rest der Saison nicht bange.
Sehe ich auch so. Dass wird der Lackmustest schlechthin. Man darf die Bünder auf gar keinen Fall unterschätzen. Im Gegensatz zu Nürnberg werden die ausgeruht sein: Das letzte Ligaspiel gegen Hausberge fiel witterungsbedingt aus.
ZitatOriginal von Hitchcock
Dieses Interview mit Schwicki liest sich herrlich: "Wir leben im Zeitalter der Faxe!".
Ach, komm. Wenn ihr euch aber auch erst mal auf jemanden eingeschossen habt... .
Wahrscheinlich hat der Setzer am Ende einfach nur das 'n' vergessen. Dann passt’s doch wieder.
Hab’ gerade über Mittelwelle die Sendung 'O W aktuell - für Exilianten' reingekriegt. War selber ganz überrascht, dass das bei dem Wetter geklappt hat. Rauscht natürlich wie'n Staubsauger, aber... jetzt sagt doch mal, ist das etwa wahr? Der Schwickie hat dem Saftig ’n wichtiges FAX geklaut? So ganz heimlich? Und das will er nun veröffentlichen? Nee, ne?
ZitatOriginal von support-your-local
brauch kein Mensch!
Frach mal die etwas reiferen Damen. Die fressen dem Kerl aus der Hand. Da wird keine einzige Karte übrig lassen. Jede Wette.
ZitatOriginal von Exteraner
Ich finde die Kassenhäuschen optimal.
Funktionalität vor Design!
Jau, sehe ich auch so. Sag mal, du sitzt nicht selber gelegentlich in einem dieser Häuschen?
Also, pass mal auf, das war so:
Vor dem einen der sieben (?) Häuschen, eine Schlange von, sagen wir 100 m. Die anderen Häuschen stehen einfach nur so da. Ohne Schlange davor. Aber auch sie sind allesamt besetzt, bieten jedoch nur Stehplätze an. Besser, böten sie an, wenn es denn noch welche gäbe. Tut es aber nicht. 'Alle Stehplätze vergriffen. Leider, leider. Sitzplätze nur nebenan. Nein, hier nicht. Hier auch nicht, sorry. Ebenso wenig hier. Da vorne, ja'.
Ach, sooo. Hm, danke.
Kann man nix machen. Also wieder ganz hinten anstellen. Vor dem einen, der sieben Häuschen, versteht sich. Egal, Hauptsache wir gewinnen. Und - das muss ich schon sagen - war’n alle sehr nett. Die, in den Häuschen. Wirklich. Bis auf den Einen, der die Sitzplätze verkloppen muss. 'Hinten anstellen, hopp, hopp!'. 'Aye, aye, Sir!'
Sitzplätze gibt es an dem hier erinnerten Spieltag nämlich noch zuhauf. Da kann keine Schlange lang genug sein. 15 Minuten später, das Spiel hat längst begonnen, ist sie dann aber schon drastisch auf (nicht 'um') geschätzte 93 m geschrumpft. Und ich bin nur noch der Vorletzte. He, he. Alles nur eine Frage der Zeit. Büschen Geduld kann natürlich auch nicht schaden.
Das Ganze schien mir persönlich jetzt zwar nicht sonderlich effizient zu sein, aber nun. In Bielefeld kalkulieren wir wohl eh nur mit drei, vier ausverkauften Hütten pro Saison. Da passt das schon. Und die ewigen WiedermalzuspätzumSpielkommbesucher sollen sich halt auf die zweite Halbzeit freuen.
Darob genieße ich in der Schlange erst einmal den Ausblick auf die schönen Kassenhäuschen. Das heißt, auf die sechs freien von ihnen, die ungetrübt einsehbaren. Das andere kann ich am Anfang der Schlange nur erahnen. Schön, sehn’ se aus, die Häuschen, schön dekadent. Hmm... auch, wenn ich jetzt eigentlich nur gerne wüsste, was denn das Raunen im Stadion zu bedeuten hat. 'Noch mal Glück gehabt?' oder 'Scheiße, vorbei gegangen?' Was soll’s. Wichtig ist das 'Hier und Jetzt', gell? Und hier geht’s jetzt um die Kassenhäuschen. Die sollen uns gefälligst erhalten bleiben, aber hallo. Fußball braucht Tradition!
Seit jenem Nachmittag kann ich die Forderung nach Erhalt der Häuschen auf alle Fälle sehr gut nachvollziehen. Was mich am meisten beeindruckte, war diese unverwechselbare, blaue Solidarität der Stehplatzkassenhauswärterinnen. Jene Solidarität, die es lange gab, bevor wir ’ALL TOGÄTHER NOW’ buchstabieren lernten. Wenn ihr das gesehen hättet, wie’ se da alle so ausharren, in ihren Häuschen. Ja, ja, auch die, mit den nicht mehr vorhandenen Stehplatzkarten. Keine Kundschaft, aber jede Menge an sozialer Kompetenz. Tolle Solidarität, die da mit dem Sitzplatzkartenverticker geübt wird. Beeindruckend. Ich krieg noch heute feuchte Augen. Und der Depp da vorne, in dem ’einen’ Häuschen, vor dem wir alle warten, der weiß das Ganze nicht einmal im Ansatz zu würdigen...
Wenn nur mein Puls nicht ständig im roten Bereich hin und her hüpfte. Dem Geräuschpegel aus dem Stadion nach, Chancen, hüben wie drüben. Ich scharre mit den Füßen, immer wieder mal. Die Hand in der Jackentasche ballt sich gelegentlich zur Faust. Nein, nein, ich werde jetzt nicht die Ablauforganisation des Kartenverkaufs kritisieren, weit gefehlt. Beim Anblick der sechs freien Kassen wird die Faust in der Tasche eh gleich wieder zur ausgestreckten Hand. Versöhnlich, wie bei ’ner Blutabnahme. Die Miezen in den Häuschen können schließlich nix dafür. Die leben hier ganz einfach auf beeindruckende Art ihre ureigene Solidarität unter Arminen vor. Und - is jetzt natürlich reine Spekulation von mir - möglicherweise nicht nur mit dem lahmarschigen Sitzplatzverkäufer, sondern auch mit uns, die wir spät, zu spät gekommen, vorübergehend unser Dasein als Schlange vor einem, vor dem einen Kassenhäuschen fristen.
Zugegeben, einige der Damen kauen hin und wieder etwas verlegen an den Fingernägeln herum. Geschenkt. Vielleicht haben sie ja Ulli Zweetz als Knopf im Ohr. Schließlich läuft das Spiel schon eine ganze Weile. Andere - wenn das der Kentschie sehen könnte - streicheln mit ihren Händen nahezu liebevoll über die vereinnahmten Geldbündel. Geld stinkt nicht, das ist wohl wahr. Und das es obendrein zumindest beruhigend wirken muss, ist in diesem Augenblick sehr offensichtlich. Jedenfalls, solange man nicht zuviel von dem Zeugs hat.
Dem jedoch, sind im Falle unserer Arminia, die Verantwortlichen des DSC schon vor. So viel Klasse muss sein. 'Wenn ihr Erfolg wollt, dann geht doch zu den Bayern'.
Erfolg? Nein, nein, so was wollen wir hier natürlich nicht. 'Nen Sieg hin und wieder, wäre ganz schön. Wenn das nicht klappt, dann ab und an mal’n neuen Trainer. Möglichst billich. Und - ganz wichtig - unsere alten Kassenhäuschen behalten. Das wär’s eigentlich. Die letzten Euronen eventueller ’last Minute’ Almgänger sollen sich selbige sonst wo hin stecken.
Und mal ganz ehrlich: Warum gucken sich diese Zeitgestressten, die Spiele eigentlich nicht einfach in aller Ruhe zu Hause an? Lieber beide Halbzeiten auf Premiere, als lediglich die Zweite im Stadion, oder? Sag ich doch. Gleiche Erkenntnis, übrigens, die im Laufe jenes Nachmittags bei mehreren, ungeduldigen Fans in der Schlange vor dem ’einen’ Kassenhäuschen reifte.
Kassenhäuschen...? Richtig, die alten Kassenhäuschen, darum ging’s hier ja. Also, wenn ihr mich fragt: Wäre wirklich schade drum.
Allen Nostalgikern zum Gruße,
Valdano