Und er passt hervorragend in das Konzept Ausbildungsverein
Ganz deiner Meinung. Die Rolle des Ausbilders scheint ihm wie auf den Leib geschnitten.;-)
Bienvenido Gonzo!
Und er passt hervorragend in das Konzept Ausbildungsverein
Ganz deiner Meinung. Die Rolle des Ausbilders scheint ihm wie auf den Leib geschnitten.;-)
Bienvenido Gonzo!
Sechs Punkte wurden gemeinhin aus den letzten beiden Spielen erhofft. So richtig dran geglaubt haben sicher die wenigsten. Sechs Punkte sind es dann tatsächlich geworden. Halleluja! Da kann man nicht groß meckern, was? Obwohl…, hätte man nicht vielleicht doch etwas mehr fürs Torverhältnis tun können? ;-). Jedenfalls ist der Trend nun grundsätzlich erst einmal positiv zu interpretieren und das Herthaspiel aus heutiger Sicht als Ausrutscher zu werten.
Da hat unser Übungsleiter auf den letzten Metern der Hinrunde aber soeben noch die Kurve gekriegt. Gut so! Die flexibleren unter seinen Kritikern leisten bereits zaghaft Abbitte, die hartgesotteneren werden damit wohl bis zum Saisonende warten wollen.
Sollte dann nur einer von ihnen Kramer oder Arabi ohne Häme auf dem Zaun sehen wollen, dürften wir alle zusammen Grund haben, endlich wieder einmal richtig zufrieden nach Hause zu gehen. Was uns, in dem gesetzten Fall, allerdings kaum in den Sinn käme.
Neben der, dem Trainer bereits an anderer Stelle bescheinigten taktischen Lernfähigkeit, scheint er auch meine, hier kürzlich geäußerten
Bedenken hinsichtlich der Verinnerlichung ostwestfälischer Charaktereigenschaften, en passant vom Tisch zu wischen.
Zum einen hörte ich ihn neulich im Interview tatsächlich über aufgekrempelte Ärmel berichten (offen blieb, ob er dabei nach unserer Art auch die Faust ballte ;-)). Der Hit aber war in meinen Augen die Antwort gegenüber einem forschen Sky Reporter, nach dem Sieg gegen die zuvor unter dem neuen Trainer wieder hoch eingeschätzten Rasenballsportler. Ob seiner Mannschaft da, im von Kramer immer wieder proklamierten ‘Verbund‘, ein Picasso Gemälde gelungen sei? Nein, sprudelte es aus ihm so unverzüglich wie gescheit heraus, Picasso sei ja ein Künstler. Seine Jungs hingegen hätten die ’Bullen‘, natürlich im ‘Verbund‘, jedoch mit ehrlicher und bodenständiger Handwerksarbeit besiegt.
Yess, Sir, so muss das! Da wächst uns doch nicht etwa über Nacht ein waschechter Ostwestfale heran (?).
Mir soll es recht sein. Was zählt ist einzig der nachhaltige Erfolg unserer Arminia. Woraus aber könnte deren ersehnter Erfolg nun in der zweiten Saisonhälfte zunächst einmal Nahrung ziehen?
Einerseits darf man sicher darauf hoffen, dass weder die Entwicklung einzelner Spieler noch die der Mannschaft als solche abgeschlossen
ist. Da ist eindeutig Luft nach oben. Zum anderen wird Arabi bei den Winterzugängen unbedingt auf die notwendige Qualität der (beiden?) Kandidaten achten. Mit Castro könnte zudem auch unsere Baustelle bei den Standards behoben werden. Nicht zuletzt wird nach den letzten beiden Siegen das Momentum erst einmal auf unserer Seite liegen.
Ein Blick auf die Tabelle offenbart neben dem weiterhin unbefriedigenden vorletzten Tabellenplatz auch stolze sieben Unentschieden. Wenn wir es durch spielerische Weiterentwicklung und eine punktuell leicht aggressivere Taktik schaffen könnten, in der Rückrunde drei Remis in Siege zu verwandeln, zwei von ihnen zu wiederholen und die verbliebenen zwei dem leicht gesteigerten Risiko opfern, hätten wir (ceteris paribus) in der Summe 4 Punkte mehr als in der Hinrunde angesammelt. Falls Bochum dann im zweiten Teil der Saison lediglich so erfolgreich spielte wie wir in der Hinrunde, würden wir höchstwahrscheinlich aufgrund eines besseren Torverhältnisses an denen vorbeiziehen. Dann müssten wir noch einen Klub aus dem Trio Augsburg, Stuttgart plus einem schwächelndem Verein aus dem Kreis der höher eingeschätzten ausbremsen. Und der von uns so gefürchtete Relegationsplatz wäre ebenfalls vermieden.
Das ist in meinen Augen eine durchaus realistische, gedämpft positive Hochrechnung, mit der man hoffnungsfroh in die Weihnachtstage gehen kann und sollte. Der Ansätze sich mit dieser Thematik auseinanderzusetzen, gibt es sicherlich viele. Die Wahrscheinlichkeit für ein äußerst enges Finish ist in jedem Fall enorm.
Kann mir gut vorstellen, dass die Entscheidung durch Zielfoto (Tordifferenz) fällt. Und da bin ich für uns optimistisch.
Euch allen samt Familien, Frohe Weihnachten sowie einen guten Rutsch in ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr!!
Dann hatte das Valdänchen also ganz recht.
Ups..., da hat doch tatsächlich der Wecker geklingelt, ohne dass ‘ die Blauen‘ irgendwo ein Tor erzielt hätten. Probealarm für Samstag, hieß es… . Na, dann soll es mir recht sein.
Gute Gelegenheit dem Dörfelchen an dieser Stelle einmal meinen Respekt zu bezeugen:
Herzliche Grüße zurück, mein Lieber
Und bevor ich mich wieder hinlege:
@ Syrius, schöner Beitrag. Bin mir jedoch nicht ganz sicher, ob du mit der Vorgabe eines höheren Sieges für Samstag den psychologisch besten Ansatz wählst (?).
Mir reicht(e) in Berlin (als Auftakt eines Zyklus ertragreicherer Punkteernte) bereits der dreckigste aller schmutzigen Siege. Und sollte das entscheidende Tor erst in der letzten Sekunde der Verlängerung der Nachspielzeit fallen.
Eigentlich wollte ich hier neulich ja nur kurz etwas zur PK nach dem Köln Spiel gepostet haben. Der guten Ordnung halber und da man nie weiß, wofür die Dinge gut sein können, versuche ich das Ansinnen im Vorfeld des Hertha Spiels noch einmal zu rekapitulieren:
Da hatten wir also am vergangenen Samstag im höchsten nationalen Wettstreit unter den fußballaffinen Städten der Republik schon wieder einen dieser begehrten Punkte ergattert. Und? Niemand aus der geneigten Anhängerschar, der auch nur ansatzweise versucht war, aus lautem Halse das hohe Lied der ausgelassenen Freude zu intonieren. Hätten ja auch drei Punkte sein können. Verstehe einer diese Ostwestfalen.
Zur gleichen Zeit analysierte unser Trainer das phasenweise ansprechende Spiel unserer Arminia gegen die Geißböcke. Die schwarz, weiß, blaue Fan Gemeinde, wähnte er dabei öffentlichkeitswirksam, wenn schon nicht im triumphalen Marsche, so doch zufriedenen Schrittes auf dem Weg nach Hause.
Dort angekommen und dieser Einschätzung gewahr werdend, befürchtet jene Gemeinde nun im Umkehrschluss, der Trainer selbst könnte sich frühzeitig und der prekären sportlichen Gesamtsituation zum Trotze, mit der geteilten Beute zufrieden auf der PK zurückgelehnt haben.
In diesem Falle, jedoch, hätte er die ostwestfälische DNA (bis hierher) nicht einmal im Ansatz verstanden, geschweige denn verinnerlicht.
Zur Sicherheit sei für Zugereiste noch einmal darauf hingewiesen, dass ein Armine, selbst im Falle der (im Hier und Jetzt nicht vorstellbaren) Deutschen Meisterschaft, vor der entsprechenden Feier zunächst die Frage geklärt haben möchte, warum das Ganze nicht früher bewerkstelligt werden konnte.
Spieltags aktuell und um Nuancen realistischer/ konkreter, könnte man anführen, dass auch ein auswärtiges 6 zu 0 gegen Gladbacher Fohlen bei einem Arminen erst dann nachhaltige Jubelarien auslöst, wenn gleichzeitig die sportliche Gesamtsituation zufriedenstellend ist (wobei ‘zufriedenstellend‘ auf der OWL Werteskala, dann auch nicht mehr viel Spielraum nach oben zuließe).
Diese übergeordnete sportliche Situation ist bei uns momentan jedoch alles andere als zufriedenstellend (auf welcher Skala auch immer). Und solange das so ist, lässt man bei den Nachkommen der westlicheren Cherusker (heute OWLer) weder hochgekrempelte Ärmel frühzeitig herunter noch atmet man einfach mal zufrieden aus. Ziemt sich nicht. Nicht bei uns.
Es goutiert einem Ostwestfalen auch nicht, wenn in der aktuellen Situation ständig über mangelnde Torgefährlichkeit lamentiert und
diesbezüglich auf den erhofften Urknall gehofft/ verwiesen wird.
So, wie mit den lamentablen Standards nun endlich mal was passieren sollte, müssen bei den Spielern auch umgehend an der Schnittstelle zwischen dem manifestierten Willen, ‘Tore erzielen zu wollen‘ und diesem ‘UNBEDINGTEN Willen, in einer konkreten Situation, das runde Etwas IRGENDWIE über die Linie zu bugsieren‘ ein paar zusätzliche, und zwar die entscheidenden, Prozentpunkte aktiviert werden.
Klar, das sagt sich leicht dahin (erwähnte ich es sonst?,-)). Im gleichen Maße leicht, liebe Freunde, wie es andererseits leider auch notwendig und akut geworden ist. Mit Aufschub is nich mehr. Die Puffer sind aufgebraucht. Jetzt gilt es, Top oder Hopp.
Mögen Trainer & Co. also das notwendige Potential an Überzeugungskraft und Begeisterungsfähigkeit noch ‘in petto‘ haben und in Berlin punktgenau auf ausgeschlafene Spieler projizieren können. Ich drücke die Daumen!
Im Erfolgsfalle, mit Klassenerhalt sichernder Nachhaltigkeit, werden sich die schwarz, weiß, blauen Heerscharen dann einer Metamorphose unterziehen, die es in sich hat. Aus brummelnden und knurrenden Skeptikern erwachsen nunmehr Feierbiester, die keinen Vergleich zu scheuen brauchen. Da geht auch niemand während irgendwelcher Pressekonferenzen vorzeitig nach Hause. Stellen Sie sich einfach mal die Dramaturgie des letzten Spiels der vergangenen Saison daheim bei ausverkaufter Alm vor, Herr Kremer. Von diesem süßen 'Gift' werden sie in München auch nach der zwanzigsten deutschen Meisterschaft in Folge bestenfalls träumen. Holen Sie es sich, holt es euch, Männer. Lasst Berlin den Anfang dessen sein, was Mainz uns vergangene Saison vormachte. Auf geht’s!
PS: Damit ziehe ich mich dann auch erst einmal wieder in den Winterschlaf zurück (bei jedem Tor der Blauen wird natürlich der Wecker klingeln). Für die positiven Feedbacks unterwegs vielen Dank. Ebenso, für vielleicht mit gepressten Lippen pietätvoll heruntergeschluckte Kritik. 'Nunca llueve a gusto de todos.'
Habe versucht, die komischen Zeilenumbrüche zu korrigieren (in der Vorschau schien alles korrekt). Sollte es mir nicht gelungen sein, sorry.
Wenn ein meinungsstarker Zeitgenosse (in Abgrenzung zu einem Dampfplauderer) nach reiflicher Überlegung öffentlich seine Meinung ändert (bzw. einen Fehler zugesteht), hat das in meinen Augen ebenso viel Respekt verdient, wie ihn der Vorgang Überwindung gekostet haben mag.
Da Menschen andererseits Unikate sind und die gleiche Situation von einem Dritten aus unterschiedlicher Perspektive sowie in unterschiedlicher Rolle wahrgenommen wird, sollte jenem für die Reflektierung seiner finalen Positionierung natürlich auch die dafür individuell benötigte Zeit zugestanden werden.
Wir alle wissen: Der Weg in die Schmollecke ist deutlich kürzer ist als jener zurück
Sobald Emotionen ins Spiel kommen, können Foren schon mal undankbar sein und mit ‘Fallstricken‘ aufwarten. Gerade beim Fußball schießen diese Emotionen obendrein des öfteren auch noch ein wenig übers Ziel hinaus.
Da ist dem Richie nun also, nach unzähligen hochwertigen, meiner Erinnerung nach stets politisch korrekten Kommentaren, einmal die Hutschnur geplatzt und er hat ‘einen‘ rausgehauen. Muss man nicht gut finden, passiert nun mal.
Beim lockeren Bierchen am Stammtisch, hätten Tonlage und Gestik der hier kritisierten Äußerung möglicherweise eine völlig andere Bedeutung gegeben.
Und wer von uns ist nicht bereits mit solchen und ähnlichen Sprüchen in irgendwelchen lockeren Diskussionen konfrontiert worden. Natürlich sind sie im wörtlichen Sinne weder ernst gemeint noch werden sie ernst genommen.
In einem Forum jedoch steht es dann schwarz auf weiß, ohne begleitenden Tonfall und Gestik, die relativierend wirken könnten, ziemlich nackt in der Gegend herum.
Die Tatsache, dass seitens der Teilnehmer umgehend auf eine gewisse Unangemessenheit des Spruchs hingewiesen wurde, finde ich dabei prinzipiell gut und spricht für die Community.
Dessen ungeachtet dürfen einem langjährigen Kollegen dieser Plattform mit tadellosen Track Record in solch einer Situation aber durchaus auch mal ein Stück weit Zugeständnisse bei der Einordnung der sicherlich etwas derben Aussage gemacht werden.
Hoffe entsprechend, dass auch Knoppers die Angelegenheit morgen in einem etwas milderen Lichte sehen kann und uns erhalten bleibt.
Ein gutes Forum lebt, im Rahmen einer mehr oder weniger vorgegebenen Zielausrichtung (hier: Interesse am Wohl unserer Arminia) von Vielfalt. Der Umgang mit den immanenten Gegensätzen ist dabei die Herausforderung. Jene sollten nach meinem Dafürhalten jedoch ausgehalten und ausdiskutiert werden.
Dass man dabei mal über die Stränge schlägt, kommt vor. Dann gilt es halt, als zusätzliche Herausforderung, die Situation wieder zu
bereinigen.
Habe deine Aufstellung für Stuttgart erst jetzt gesehen (und gehe mal davon aus, dass das, zumindest tendentiell, mit Fränkie so abgestimmt ist (?)).
In der Tat ein interessanter Ansatz. Das Überraschungsmoment dürfte jedenfalls klar auf unserer Seite liegen. Eine Sache verstehe ich allerdings nicht so ganz.
Wenn du mit der Hereinnahme Kapinos (finde ich gut, ist einfach mal dran, der Kapi) unseren besten Feldspieler freischaufelst, warum bringst du Tego dann nicht konsequenterweise auch als solchen an den Start?
Okay, lass mich raten. Du willst ihn für die Crunchtime schonen…? Hehe, alter Schlawiner!
Wollte man die Evolution der Menschheit anhand der 'Entwicklung' der Handspielregeln in der Geschichte des Fußballs erklären, fände man sich zweifelsohne in einem veritablen Erklärungsnotstand wieder. Bestenfalls und mit Wohlwollen könnte den entsprechenden Protagonisten vielleicht noch 'gute Absicht' attestiert werden (immerhin wirbt der DFB mit: Respekt, Toleranz, Fairnis).
Um es meinerseits hinsichtlich Respekt und angemessener Umgangsformen nicht bei 'guter Absicht' zu belassen, an dieser Stelle herzlichen Dank für die netten Rückmeldungen auf meinen vorgestrigen Beitrag. Dank auch jenen, die sich in andersartiger/ anderweitiger Erwartung an den (etwas längeren) Text mühsam und enttäucht durch selbigen arbeiteten und eventuellen Groll darüber großmütig heruntergeschluckten.
Wichtig ist und bleibt natürlich 'auf'm Platz'. Heute und am Samstag gilt es! Seien die Spieler auch keine Maschinen (für diesen Hinweis geht der Dank an Herrn Arabi), so ist es doch allerhöchste Zeit, dass diese/ dass bei ihnen der Schalter umgelegt wird. Über welche Synopsen Herr Kramer das bewirken will, obliegt ihm. Gemessen wird ab sofort jedenfalls vornehmlich an Ergebnissen. Gute Absichten wird man weiterhin freundlich zur Kenntnis nehmen, allein, sie genügen nicht mehr.
Konnte das gestrige Spiel, aufgrund einer an meinen Interessen vorbei geplanten Zugreise, leider kaum verfolgen. Dank irgendeines Papas und seines vorpubertären Filius, die die von mir normalerweise mit Verachtung gestrafte Konferenzschaltung laufen hatten, konnte ich zunächst wenigstens ab und zu mal einen flüchtigen Fetzen vom Schirm ihres Laptops in der Sitzreihe schräg vor mir ergattern. Immerhin, hätte aus Arminen Sicht durchaus schlimmer kommen können.
Was es denn nach kurzer Zeit auch tat. Ob es an den gut 300 km/Std. lag, mit denen wir unterwegs waren? Jedenfalls fiel die Verbindung in spannenden Momenten stets aufs Neue aus. Auf meinen eigenen Geräten (für die jüngeren unter uns ‘Divices') bekam ich nicht einmal den langsamsten aller Live Ticker zum Laufen bekam. Seufz.
Als die Übertragung der beiden Mitreisenden vor mir dann doch einmal stabil lief und sogar die Alm für einen etwas längeren Zeitraum mit der Schalte dran war, baute sich plötzlich die bis dahin selig in ihrem Sitz dösende Großmutter des Jungen breitbeinig und komplett meine Sicht versperrend in dem Gang des Zuges auf. Eine soeben auf ‘Öhmchens' Handy vibrierend eingetroffene Grußmail von Tante Dagmar, mussten dem, ein wenig verwöhnten jungen Mann, umgehend, nicht nur lautstark sondern obendrein visuell zugänglich gemacht werden.
Das Interesse des bis zum Anschlag leidgeprüften Arminen auf der anderen Seite des Ganges hinter ihr, schien ‘Öhmchen' nicht die Bohne zu interessieren. Nur gut, dass sie umgekehrt der kurzfristig in Erwägung gezogenen standesrechtlichen ad hoc Maßnahmen rustikalerer Art nicht gewahr wurde. Wegen nicht zweifelsfrei nachweisbarer böser Absicht, erschöpfte sich das Urteil letztlich in einem lächerlichem,
wenngleich mehrtägigem Ausschluss der Dame von jeglichen guten Wünschen eventuell anstehender Nachtgebete des Geschädigten.
Schon mein alter Mathelehrer befand, dass das Leben eines der schwersten sei. Und diese nahezu hermetische Isolierung vom Puls des Epizentrums irdischen Zeitgeschehens, war für mich in der gegebenen Situation tatsächlich nicht leicht zu ertragen.
Als einzige, halbwegs zuverlässige Verbindung zum aktuellen Geschehen auf der Alm, blieben mir schließlich die lediglich mit leichter Verzögerung eintrudelnden Kommentare dieser Forumsgemeinde. Unter dem Entzug bewegter und bewegender Bilder von jener Alm, sog ich jeden emotionalen Ausbruch der Schreiberlinge begierig auf. Und jeder hatte in meinen Augen auf seine Weise recht.
‘Kann nicht lange dauern, bis wir hinten liegen‘ ging es bereits früh in bewährter ostwestfälischer Weise los. Na, so eine Kacke auch. ‘Eigentlich sind wir ganz gut im Spiel drin‘ vermeldet eine, wahrscheinlich zugereiste Frohnatur. Bitte, geht doch. Dann ‘Scheiße‘, ‘Mist, ‘Manno‘. Okay, entweder liegen wir schon wieder zurück oder… (?). Genau, dat runde Dingens will, allen guten Möglichkeiten zum Trotze, bei die andern einfach nicht rein gehn. Kurze Zeit später ähneln sich die Unmutsbekundungen. Haben wir den Führungstreffer etwa erneut knapp verpasst… (?). Pustekuchen, nun liegen wir tatsächlich wieder einmal zurück. Niemand, der es nicht geahnt oder gewusst hätte. Schließlich sind wir sind Ostwestfalen.
Spätestens nach Hummels verfrühten Sonntagsschuss (kann der Kerl keinen Kalender lesen?), falle ich innerlich in den vorgesummten Chorus des 'Blues vom abgehalfterten Trainer' ein. Waren doch auch mir in den vergangenen Wochen Aufstellung, Taktik, fehlender Enthusiasmus sowie falsche und zu späte Auswechslungen zunehmend sauer aufgestoßen. Und schon drängte es mich, diese Gefühle zu exteriorisieren. Die zaghaft vorgebrachten Gegenargumente meiner völlig fußballdesinteressierten Frau gehen mir dabei locker an der Hutschnur vorbei. Keine Ahnung die Dame.
Dann kamen endlich die wirklich besonnenen Jünger dieses Forums hinter dem Ofen hervor. Wohl temperiert in Umgang und Wort. Vernünftig halt. Was man gelegentlich eigentlich selber auch ganz gerne wäre… .
Gutes Spiel sei das gewesen. Die jungen Talente bräuchten einfach noch etwas Zeit. Serra sei zwar langsam, aber doch nicht dermaßen wie ‘uns Klose'. Und dann waren ja, neben der individuellen Spielstärke des Gegners, auch Spielglück und diensthabender Schiri wieder einmal auf der Seite derer, die es eigentlich gar nicht nötig haben. Jedenfalls nicht so sehr wie wir. Und dennoch, aufgepasst, kurz vor Toresschluss legen wir jenen, allen Widrigkeiten dieser Welt zum Trotze, doch tatsächlich noch eines dieser faulen Ei in die Kiste. Ehrentreffer, hehe! Wenn das nicht von Moral zeugt.
„Man kann den Jungs jedenfalls keinen Vorwurf machen" wird der Trainer später wieder resümieren.
Also gut. Wenn das denn so ist, kriegt der Trainer, Stand jetzt, von mir aus seine zwei Endspiele gegen die Mainzer.
Doch halt. Erstens fragt mich keiner. Und dann weist der, bei mir wegen seiner meist klugen taktischen Analysen über viele Zweifel erhabene Richie, schnell noch einmal darauf hin, dass es bei unserem aktuellen Übungsleiter zum richtigen Bundesligatrainer eh nicht reichen wird. Gibt halt Leute, die sind im Nachwuchsbereich besser aufgehoben.
Tja, also, wenn ich es denn nun noch einmal recht überdenke… , weshalb sollten wir unnötige Zeit vergeuden? Was meinen Sie, Herr Arabi?
Samir indes, hält sich medial plötzlich auffällig verdächtig zurück. Sagt jedenfalls jene Fraktion des Forums, die ihn zuvor wegen vermeintlicher Omnipräsenz kritisiert hatte. Der wird sich doch nicht etwa bereits um das Wohl eines unserer Konkurrenten kümmern…? So war das mit der Kritik wohl wiederum nicht gemeint.
Es ist aber auch zum Mäusemelken.
Dazu Rump auf absehbare Zeit in Rödinghausen unabkömmlich.
Und das allerschlimmste: Ein offensichtlich völlig unzulänglicher Cateringdienst erlaubt es dem geneigten Fan des Vereins nicht einmal, sich die Situation für ein paar Stunden schönzutrinken (in Anlehnung an Bulldozers entsprechenden Kommentar).
By the way: Fällt Catering nicht mit in den primären Kompetenzbereich des von mir stets hochgelobten Rejeck?
Moment…, kommt gerade eine Ansage auf deutsch: „Nächste Station ‘Grauer Alltag'. Bitte alle aussteigen, der Zug endet hier.“
Okay, ich muss raus, Leute. Ist natürlich nur eine Momentaufnahme.. , das mit dem Zug. Spätestens am Dienstag fährt der, wie alle anderen Züge ebenfalls, natürlich gen Mainz weiter. Und dann werde auch ich wieder ganz genau hinschauen (können). Und mir eure Kommentare erst durchlesen, nachdem ich mir eine eigene Meinung gebildet habe. Ob's hilft?
Konnte das Spiel im Ausland leider nur als Kicker Anination verfolgen.
Nach dem was ich hier lese, hätte uns in der Schlussphase des Spiels dann wohl eher Krüger gut getan (?).
Der hat bislang bei seinen Einwechslungen jedenfall genau das gezeigt, was Serra und Lasme hier abgesprochen wird.
Joa. Gutes Spiel. Ergebnis fällt ein Tor zu hoch aus. Gladbach hat einfach dann doch die etwas besseren Einzelspieler die dann halt vor dem Tor die gewisse Qualität zeigen. Dazu ist die Abwehr (zumindest in dieser Zusammenstellung) wohl der größte Schwachpunkt von uns.
Offensiv war das, bis auf die Abschlüsse die definitiv noch besser werden müssen, absolut in Ordnung. Chancen heraus gespielt hat man sich genug. Wenn man die Konter noch besser aus spielt, dann sind das sogar noch mehr richtig gute Chancen.
Gegen etwas schwächere Teams wird man so die Punkte holen wenn man die richtigen Schlüsse aus diesem Spiel zieht.
Denke der Klassenerhalt ist wieder absolut realistisch!
Leistung war absolut in Ordnung, wir verlieren das in 5 Minuten. Dass wir nicht die Abgezocktheit von Gladbach haben ist doch klar. Aber es geht endlich mal was nach vorne.
Laursen fand ich nicht so schlecht, keine Ahnung was ihr heute an Schöpf auszusetzen habt. Vielleicht erstmal das Fenster auf Kipp und dann nochmal sacken lassen
Fakt ist 4 Spiele keins gewonnen.
Da muss man nicht in Panik verfallen, aber freuen braucht man sich auch nicht.
Schade um die unnötige Niederlage, aber mir macht die neue Arminia Spaß. Ich sehe da viele Spieler mit einem tollen Potential und habe richtig Lust auf die Saison. Vor allem sieht das mal bach Fußball aus, was letzte Saison nicht immer der Fall war.
Vier Kommentare in Folge, die ich, jeden für sich, blind unterschreiben könnte. Passiert auch nicht so oft. Wobei ich hinter Antons Kommentar gerne noch ein Ausrufungszeichen setzen möchte (!). Nicht, dass jetzt auch nur ein einziger der Verantwortlichen in Selbstgefälligkeit verfällt. Ansonsten, her mit der Tinte?
Es gibt halt immer sonne und solche. Schönen Gruß an einen echten Forumsveteran.
Dem Gruß schließe ich mich doch spontan mal an. Auf die Gefahr hin, umgehend belehrt zu werden, dass es für solches bessere/andere Threads gibt als diesen.
Da war die Forumswelt seinerzeit dann doch noch etwas einfacher gestrickt, nicht wahr atschi?
Spontanität, Ironie und Augenzwinkern sind ganz offensichtlich ein gutes Stück weit auf der Strecke geblieben.
Die fachlichen Kommentare hingegen mögen sukzessive durchaus an Komplexität und Tiefe gewonnen haben.
Nun denn, jede Phase hat ihren Geist. Und wer von vermeintlich guten, alten Zeiten zu faseln beginnt, ist womöglich selbst lediglich (zu) alt
geworden.
Freue mich jedenfalls immer, wenn hier einer aus dem verbliebenen Dutzend (?) der alten Garde mal wieder die Klinge schwingt. Und
schließe all jene gerne in den Gruß mit ein.
Ach ja..., um den Bezug zum übergeordneten Thread dann doch noch hinzubekommen: Arabi soll/muss bleiben!
Ein Abgang bevor wir unser erstes Pflichtspiel auf europäischer Ebene in Italien hatten, ist einfach unehrenhaft.
(@ Anton: Da gibt es ja wohl keine zwei Meinungen. ;-))
Es gibt Zeiten (die ich ungern erleben möchte), da soll dem Vernehmen nach, Ruhe die erste Bürgerpflicht sein. Dann gibt es Zeiten, in denen die Umstände genau das Gegenteil einfordern.
Nach dem ersten hörbaren Aufschrei der Saison in unserer kleinen Arminen Fußballgemeinde, echauffieren sich in diesem Spannungsfeld, die Besonnenen unter uns (zu denen ich mich bei anderer Gelegenheit gerne hinzuzähle), über vermeintliche Ruhestörung. Maßlosigkeit und schäumende Wut werden u.a. bei den ‘Krakeelern‘ ausgemacht.
Das war mir so nicht aufgefallen. Also bin meine eigenen Äußerungen und etliche weitere Kommentare daraufhin noch einmal kurz übergangen. Weder musste ich dabei durch wütendem Schaum stampfen, noch stolperte ich über maßlose Ungeheuerlichkeiten (wozu ich vornehmlich Beleidigungen und unangemessene Herabwürdigungen zähle).
Fakt ist, dass wir gestern, nach dem zufriedenstellenden Auftakt gegen Freiburg, auf ganz andere Weise gefordert waren und dieser Aufgabenstellung auf erschreckende Weise nicht gerecht wurden. Der äußerst glückliche Punkt sollte darüber nicht hinwegtäuschen.
Und ja, es gab hier eine Menge Frust. Der sicherlich in direktem Zusammenhang mit berechtigten Erwartungen an das Spiel stand. Ganz
überwiegend jedoch wurde Kritik an konkreten Beispielen fest gemacht. Darüber hinaus auch mit etlichen, fachlich gut untermauerten, konstruktiven Ansätzen zur Verbesserung der Spielanlage gekoppelt. Alles im grünen Bereich, wie ich meine.
Und, ganz ehrlich, die Umstände, sprich Art und Weise wie dieses Spiel von unserer Seite angegangen wurde sowie die schwache Adjustierung an möglicherweise falschen Stellschrauben unterwegs, machen in diesem Fall, nach meinem Empfinden, einen (kultivierten) Aufschrei der Bürger, (hier Fangemeinde) schlechthin zur Pflicht.
Es geht bei all der Kritik, liebe Besonnene (die ihr euch teilweise ja bereits ein Stück weit korrigiert habt), nicht darum irgendwelche Idyllen oder Harmonien zu stören. Es geht einzig und allein darum, wachzurütteln und die Sinne der Protagonisten zu schärfen. Damit es in Zukunft hoffentlich tendenziell jedes Mal ein bisschen besser wird.
Zum Schluss der Saison sollte dabei für unsere Arminia, bei halbwegs ansprechender Spielanlage, zumindest wieder der 15. Tabellenplatz herausspringen. Auf welchen Namen dann unser Trainer hört, ist nachrangig. Kramer? Von mir aus gerne.
Mich nervt dieses Spiel vor allem taktisch. Ich will da gar niemanden von den Spielern persönlich kritisieren. Die haben ihren Stiefel gemacht. Bis auf Schöpf, der vollkommen dösig von Platz fliegt. Das Problem war das -entschuldigung- eklatant eierlose Coaching. Es war früh sichtbar, dass WENN wir Fußball spielen wir die Fürther klar beherrschen werden. Allerdings haben wir uns auf Angsthasenfußball beschränkt und damit den Gegner stark gemacht. Ganz besonders nach dem Platzverweis. Wir hätten dieses Spiel total dominieren können, haben uns aber aus freien Stücken dagegen entschieden. Das ist es, was mich nervt. Nicht rein das Ergebnis...
Unterschreibe ich.
Hack für Okugawa finde ich schon OK. Natürlich viel zu spät. Und mit einem weniger hilft das natürlich auch nicht. Bin mal gespannt wer dann nächste Woche gegen die Eintracht für Schöpf aufläuft.
Das hätte in meinen Augen der erste Wechsel sein müssen (bereits zur Halbzeit, da Fürth kommen musste und wir somit schnelle Konter hätten imitiieren können), dann den eifrigen Krüger für Lasme und wenn Fabi die Hand hebt, noch Serra. So haben wir jegliche Initiative aus der Hand gegeben und am Ende nur noch, mehr oder weniger hilflos, reagieren können. Und das gegen Fürth (ohne denen zu nahe treten zu wollen). Möchte nicht wissen, was eine gestandene Buli Mannschaft heute mit uns gemacht hätte. Gaanz schwache Vorstellung. Und der Schöpf müsste doch inzwischen mitbekommen haben, dass er nicht mehr auf Schalke spielt. Da kann man nur mit dem Kopf schütteln. Hoffen wir, dass nächste Woche mit dem neuen LV auch von dort mal Flanken vor's Tor kommen. Und man sich den Königstransfer für eine gestandene 8 aufgehoben hat. Man, war das ernüchternd heute.
Jetzt muss docg zumindest drr schnelle Hack kommen, oder wollen wir uns hier jetzt ergeben?
Also, ich finde die Anregung von EA durchaus sympathisch und bin mir sicher, dass er dabei nicht den Bruchteil einer Sekunde lang von abstrusen Gedanken an 'schwerwiegende psychische Schäden' unseres IV geritten wurde. Ganz einfach ein nettes 'Welcome back HOME', nach durchwachsenem Aufenthalt bei der Olympiade. Ob er mit der damit verbundenen Hoffnung auf 'bleibenden Eindruck' doppelsinnig unterwegs war, mag jeder für sich beantworten.
Du machst es Dir aber sehr einfach!
Talk is cheap. Grundsätzlich.
Zudem kannst Du auf dem Papier hundertmal postulieren, man müsste frühzeitig das Potenzial eines Spielers genau erkennen, aber da haben sich schon die besten Trainer der Welt mehr als nur einmal geirrt!
Auch hier hast du einen Punkt. Aber diese Erkenntnis kann doch nicht dazu führen, es nicht immer wieder mit aller Macht neu zu versuchen.
Ich schlage vor du schreibst Samir Arabi mal eine Email. Insbesondere der Hinweis auf den richtigen Zeitpunkt einer Vertragsverlängerung mit Nilsson sollte ihm ja deiner Meinung nach helfen. Er wird die vermutlich keine Antwort und Danksagung schicken, aber wenn er sie liest hat er ja deiner Meinung nach etwas gelernt.
Gute Idee! Aber ohne Aussicht auf Danksagung? Da mache ich mich doch lieber weiterhin hier unbeliebt.
Zu einem Vertrag gehören immer mindestens zwei Parteien. Und wenn eine Seite nicht will, dann kann sich die andere Seite auf den Kopf stellen, dann kommt es uu keiner Einigung. Daraus, wie im Fall Clauss, eine Verfehlung Arabis zu konstruieren, halte ich für ziemlich abenteuerlich. Beispiel Clauss: Nach einer ersten automatischen Verlängerung hat Arabi bereits im Okt/Nov im DSC Drive davon berichtet, dass er sich um eine Verlängerung bemüht, dies aber von Spielerseite als extrem schwierig bis unrealistisch abgelehnt wurde. Das sind weder Schwachstellen noch Fehler von Arabi, wenn der Spieler sich vorbehält, nach ausgelaufenem Vertrag frei entscheiden zu wollen, was er als nächstes macht.
Wie schon mehrfach geschrieben, gibt es aus Sicht von Ortega und Pieper überhaupt keinen Grund, bei explodierendem Marktwert jetzt zu verlängern, denn damit würden sie sich unnötig selber beschneiden, wenn sie ambitionierte Ziele haben. Das mag man als Verein und Fan anders sehen, aber so läuft nunmal das Geschäft.
Wenn eine von zwei Parteien partout nicht will, lassen sich schlecht Verträge schließen. Das ist unstrittig.
Bei Spielern mit einer allgemein wahrgenommenen, aufstrebenden Leistungskurve, haben es kleinere Vereine, tatsächlich häufiger mit solch einer Konstellationen zu tun und schauen dann in die Röhre.
Umso wichtiger - daher meine Insistenz - das Potential dieser Spieler, unter Ausnutzung aller Standortvorteile, FRÜHZEITIG, vor externen
Mitbewerbern und vielleicht unverhältnismäßig steigenden eigenen Ansprüchen, zu erkennen und ggfls. mit Vertragsverlängerungsangeboten entsprechend auf sie zuzugehen. Falls die Situation es hergibt, gerne auch ANTIZYKLISCH (wenn beispielsweise eine ausgemachte positive Entwicklung durch Verletzung kurzfristig unterbrochen wird).
Bei Claus war das Potential meiner bescheidenen Meinung nach tatsächlich beizeiten zu erkennen und der ideale Zeitpunkt für eine
längerfristige Vertragsanpassung wurde, wiederum meiner Erinnerung und Einschätzung nach, bereits ganz klar VOR der automatischen Vertragsanpassung (um ein läppisches Jahr) verpasst. Alle späteren Bemühungen waren in meinen Augen dann absehbar zum Scheitern verurteilte Alibiaktionen für die Kulisse. Sorry, wenn ich da in der Beurteilung etwas hart und stur bin.
Ob es bei Tego und Pieper diesen idealen Zeitpunkt je gab, keine Ahnung. Bessere Zeitpunkte als gerade jetzt, wird es sicherlich gegeben haben. Ist man es da bereits sehr wohl, jedoch erfolglos, angegangen? Gut möglich, wir wissen es nicht.
Bei Nilsson könnte durch die Aussortierung aus dem schwedischen EM Kader, momentan im beschriebenen Sinne solch ein günstiger
Zeitpunkt gegeben sein. Darauf hinzuweisen war der eigentliche Anlass meiner vorherigen Wortmeldung (prinzipiell im falschen Thread, ich weiß, die Dinge greifen halt gelegentlich mal ineinander über). Und ja, auch hier könnte es natürlich sein, dass man bereits seit Tagen im Rahmen des Trainingslagers dabei ist, die Dinge festzuzurren (oder aber auch nicht).
Wie naiv muss man sein um zu glauben, dass Samir Arabi nicht wirklich alles versucht um die Verträge von Tego und Pieper vorzeitig zu verlängern.
Ob in diesem Fall meine, vornehmlich auf Antizipation abstellende, verhaltene Kritik an Arabi (dessen Arbeit ich grundsätzlich sehr schätze) naiver ist als der blinde Glaube an die Effizienz seiner nunmehr vermuteten allumfänglichen Anstrengungen, werde ich für mich in einer ruhigen Minute noch einmal ergebnisoffen zu reflektieren versuchen.
Ganz herzlichen Dank schon einmal vorab für die freundliche Anregung.