eine niederlage von historischer dimension gegen eine klassengleiche mannschaft hat nichts mit aufstellung, strategie oder taktik zu tun, sondern ist in meinen augen schlicht eine abrechnung mit dem trainer, vielleicht nicht bewusst als solche eingeleitet, aber letztlich doch auch in dieser hoehe ohne widerstand hingenommen. sich fuer den selbsternannten general aufzuopfern, war die mannschaft jedenfalls offensichtlich nicht bereit.
nach der veroeffentlichung der methoden von psychoernst in der presse vor beginn der englischen woche kann man die von der mannschaft offensichlich zumindest in kauf genommene trennung vom trainer als einen versuch verstehen, fairniss und sauberkeit im verhaeltnis mannschaft-trainer wiederherzustellen.
den menschlichen unzulaenglichkeiten, insbesondere seinem fuehrungsstil positive fachliche entwicklungen gegenueber zu stellen, faellt schwer. fortschritte hat es nirgendwo gegeben, an anderer stelle ist darueber ja in den letzten tagen schon ausfuehrlich diskutiert worden.
auf dankbarkeit fuer den klassenerhalt, der ohne ernst wohl nicht moeglich gewesen waere, kann man keine zusammenarbeit fuer noch mehr als drei viertel der saison aufbauen.
das vertrauensverhaeltnis scheint zerstoert. also sollte ernst so schnell wie moeglich die konsequenzen ziehen. die ursachen fuer den einbruch liegen allein bei ihm. sollte er nicht in der lage sein, die verantwortung zu uebernehmen, muss die geschaeftsfuehrung handeln. ich habe keinen zweifel daran, dass sie das tun wird - sofern meine sichtweise die zutreffende sein sollte.