Beiträge von Speedy

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    Deine These ist schon etwas weit hergeholt!


    1. Wer sagt denn, dass TH denen nicht ebenfalls mit Argusaugen auf die Finger schaut!
    2. Gerry Weber ist doch ausdrücklicher Befürworter Uli Steins! Warum sollte er ihn jetzt ausbooten wollen!
    3. Der AR kontrolliert doch nicht das Präsidium, also eine Konfrontation Helmer/ Stein ist damit nicht zwangsläufig vorprogrammiert!


    Vielleicht stehen aber auch die Zeichen darauf, dass Uli Stein gar nicht mehr Präsi werden will!


    Ich will damit aber nicht schon wieder ein neues Gerücht einstreuen, sondern nur darauf hindeuten, dass vielen möglich, aber nichts bestätigt ist.

    Die Einzeltickets und die Dauerkarten kosten den Verein fast nichts. Echte Einnahmeverluste hätte man nur bei ausverkauftem Stadion! Wie schon oben erwähnt haben die meisten Zeichner ja eh schon ne Dauerkarte!


    Ich finde das ist ne gute Aktion!

    Ich denke, das einzige "Gremium", dass eine Aufarbeitung leisten kann ist die Staatsanwaltschaft!


    Auch wenn Rasengrün von moralischer Verantwortung spricht hat er wohl recht. Aber wer oder was ist dann die moralische Instanz? Eigentlich sollte die beim Handelnden selbst liegen. Ich glaube aber nicht, dass dort ausreichende Einsichtsfähigkeit vorhanden ist und dann kannst du mit dem moralischen Zeigefinger noch so lange auf ihn zeigen, wenn es ihm am Allerwertesten vorbeigeht wird das keine Wirkung hinterlassen!


    Man sollte die staatsanwaltlichen Ermittlungen abwarten und dann sollte der Vorstand veröffentlichen, wer sich von den Baubeteiligten wie bereichert oder nicht bereichert hat, selbst wenn es keine strafrechtlichen Dimensionen erreicht haben sollte. Und diese Veröffentlichung sollte dann der Schlusspunkt unter die Osttribünenaffaire sein. Dann kann endlich, der bereits personell eingeläutete Neubeginn, auch in den Köpfen stattfinden!

    Aufgrund der gestrigen "Hart aber Fair"-Sendung hat sich Uli Stein imo weder qualifiziert noch disqualifiziert! Wenn auch seine als Scherz gemeinte Bemerkung über Lothar Matthäus als Präsident schon wieder für Wirbel gesorgt hätte!


    Ich bleibe ihm gegenüber skeptisch, das hat aber nix mit der Sendung zu tun!

    Zitat

    Original von michi240675


    Huhu Speedy! :hi:


    Ich sehe den sportlichen Niedergang schon wesentlich früher, denn unter Frontzeck habe ich auch nicht wirklich "leckeren" Fussball gesehen... ;)


    Ok! da hast Du recht! Mein Posting bezog sich aber auf Clancys Aussage, dass Brinkmann beklagte für den sportlichen Niedergang verantwortlich gemacht worden zu sein, obwohl das Clancys Meinung nach Schnitzmeiers Verantwortung war. Dem hab ich widersprochen. Der sportliche Niedergang begann mMn mit der Entlassung von TvH.

    Zitat

    Original von Clancy


    Tut mir leid, aber das siehst du nicht richtig. Der Verein führt weder die Arminia Gruppe, noch hat er Verantwortung gegenüber den anderen Gesellschaften. Er ist lediglich Gesellschafter der Management GmbH und Kommanditist der KGaA. Dies bedeutet zwar, dass er bei beiden Firmen im AR sitzt, aber nicht, dass er für beide Gesellschaften Geschäfte abschließen darf. Somit also auch die Richtung nicht vorgibt. Die bestimmt einzig und allein der Geschäfts-Führer, also Schnitz himself. Dieser ist kein Zuarbeiter, sondern ein selbständiger Leiter der Firma (DSC Arminia Bielefeld Spielbetriebs GmbH & Co. KGaA), der lediglich vom Vereinspräsidium kontrolliert wird. Letztendlich kann und darf sich der Verein also nicht in die Geschäfte dieser Firma einmischen, sondern sie lediglich kontrollieren.
    Und hier liegt der Hase im Pfeffer, das meinte Brinkmann am Mo, als er sich beklagte, dass er für die Leistungen der Mannschaft letztes Jahr verantwortlich gemacht wurde: De Facto standen er und das Präsidium überhaupt nicht in der Verantwortung, sondern einzig und allein der Schnitz.
    Das ist in etwa so, als wenn du Aktien der Telekom hast und für jeden Mist den die verzapfen verantwortlich gemacht wirst.


    Das kann man so nicht stehen lassen! Christian Ziege wurde vom Vorstand des eV verpflichtet, weil es zu dem Zeitpunkt keinen GF der KGaA gab! Darin sehe ich schon die Hauptursache für den sportlichen Niedergang und damit die Verantwortung beim Vorstand des eV!

    Ich bin nach wie vor gegen Uli Stein als Präsident. Wenn es denn doch so kommt, danach sieht es ja z.Zt. aus, dann hoffe ich, dass er mit seiner sportlichen Kompetenz Arabi und von Ahlen nicht zu sehr ins Steuer greift, denn in der 3. Liga traue ich den beiden deutlich mehr sportliche Kompetenz zu, als Uli Stein!


    Ich habe auch nur gesagt, dass er es nur ehrenamtlich machen sollte. Wenn er Geld verdienen soll/muss, soll er Torwarttrainer in Aserbaidschan bleiben!

    Eine externe Finanzierung eines Präsidenten hat doch mehr als nur ein Geschmäckle! Was wäre hier wohl los, wenn ein Präsident von Schüco extern finanziert würde?


    Kommt zur Vernunft! Der Name Uli Stein hat maximal die gleiche Strahlkraft wie Christian Ziege!


    Ich möchte nicht, dass der Präsident von einem Sponsor am Gängelband geleitet wird. Egal wie der Mann/die Frau heissen würde!


    Was hat denn die bilanzielle Darstellung mit den Zahlungsströmen zu tun?

    Zitat


    Anturios hat deutlich gemacht, dass der e.V. 100% der Komplementärgesellschaft und 51% der Kommanditisten-Stimmanteile halten muss.


    Das betrifft die Haftung der KG, muss aber nicht zwingend was mit den Kapitalanteilen zu tun haben! Ich gehe davon aus, dass der Verein 51% und die sonstigen Anteilseigner 49% des Kommanditkapitals halten sollen!


    Zitat


    Grundsätzlich erfolgt die Bedienung der verbleibenden Darlehen allein durch die Stadiongesellschaft (s. Punkt 1 Fragen und Antworten auf der Homepage).


    Das ist rechtlich so gar nicht möglich! Die Stadion KG kann nicht Darlehen für den Verein bedienen! Das kann nur so laufen, dass die KG den Anteilseignern einen gewissen Betrag, nennen wir ihn Gewinn, zur Verfügung stellt! Aber warum soll dann nur der Verein diesen Gewinn ausbezahlt bekommen und andere Anteilseigner nicht?


    Zitat


    Der Verein muss nicht für die Verzinsung und Tilgung (auch nicht eines etwaigen 50%-Anteils) aufkommen. Er würde etwaige Verluste nur bis zur Höhe seiner Einlage tragen müssen.


    Doch, dass muss er! Der Darlehensvertrag läuft doch weiter über den Verein! Mir ist die Formulierung auf der HP auch zu schwammig!
    "Es ist derzeit davon auszugehen, dass keine Verbindlichkeiten im e.V. verbleiben. Damit entstehen aus diesen auch keine Belastungen. Hier ist jedoch anzumerken, dass die Darlehen gegebenenfalls im e.V. zusätzlich in der Bilanz gezeigt werden müssen, da die Darlehensverträge der Banken nicht auf die Stadiongesellschaft umgeschrieben werden."
    Da widerspricht man sich doch in einem Satz! Etwas verkürzt: Es bleiben im Verein keine Verbindlichkeiten, die Darlehen müssen aber gegebenfalls in der Bilanz gezeigt werden! Also diese Konstruktion soll mir mal ein Jurist erklären! Entweder ich habe keine Verbindlichkeiten, dann muss ich sie auch in der Bilanz nicht ausweisen oder ich habe eben doch welche und muss sie deshalb in der Bilanz ausweisen! Es gibt übrigens auch den Bilanzierungsgrundsatz der Bilanzwahrheit! Nach diesem Grundsatz kann man nicht ein Darlehen bilanzieren, welches man gar nicht mehr hat!


    Zitat


    Wenn der Verein und die übrigen Anteilseigner (ehemalige Darlehensgeber) auf eine marktübliche Verzinsung ihres Kapitals verzichten würden (wovon auszugehen ist, s. Punkt 23 Fragen und Antworten), muss nur soviel Umsatz abzgl. Abschreibungen erlöst werden, dass die von dir angesprochenen Kosten für die Verwaltung (deine 100.000 €) sowie für die Zinsen der verbleibenden Verbindlichkeiten abgedeckt werden.


    Punkt 23 beschäftigt sich mit dem unwahrscheinlichen Fall eines Gewinns der Stadiongesellschaft! Da steht übrigens, dass die Last aus Zins + Tilgung eins zu eins von der Miete abgedeckt werden soll. Da steht aber nicht, das den anderen Anteilseigner nicht ein vergleichbarer Obulus für ihre Einlagen zustehen!


    Zitat


    Schnitzmeier hat niedrigere Zinsen aus den laufenden Verhandlungen in Aussicht gestellt. Gelänge es, die Verbindlichkeiten durch weitere Umwandlungen, neue Investoren auf z.B. 15 Mio € zu senken, wären dass evtl. 500.000 € Zinsen p.a.


    Gehen wir von 600.000 € Abschreibungen aus, müssten somit 1,2 Mio € Einkünfte (Pacht Stadion, Hausmieten) erwirtschaftet werden. Warum nicht ???


    Die Kosten für Pflege und kleinere Instandsetzungen müssen natürlich dem Nutzer, der KGaA, übertragen werden. Wenn über Jahre (bevorzugt ligaabhängige) Pachtzinsen gezahlt werden und diese sich im Bereich von 1,5 - 1,6 Mio € einpendeln würden, wäre auch ausreichend Geld für größere Instandsetzungen und außerordentlichen Tilgungen verfügbar.
    Für die KGaA mit einer oberhalb der 3. Liga spielenden Mannschaft eigentlich ein lösbares Problem, zumal alle Einnahmen aus Unter-Vermietung der Räumlichkeiten (Sky-Offices, Büroräume, ...) für die Zahlung der Gesamtpacht an die Stadiongesellschaft verwendet werden können.


    Meines Wissens liegen die jährlichen Unterhaltskosten für das Stadion schon allein bei ca. 800.000 € p.a. Bei den Sky-Offices bin ich davon ausgegangen, dass diese verkauft wurden und daher aktuell keine Mieten erzielt werden. Kann aber sein, dass ich mich hier täusche und dort noch Einnahmen erzielt werden!


    Das gesamte Modell wackelt aber auch sehr! Wenn 3 Parteien sich in die Stadiongesellschaft einbringen, 2 Parteien (Schüco + Weber) legen Geld (die umgewandelten Darlehen) ein, 1 Partei legt das Stadion ein und belastet die gesamte Gesellschaft mit einer Hypothek in Höhe seines Anteils, warum erhält dann nur eine Partei (der Verein) Geld zur Bedienung von Zins + Tilgung!

    Bei einer Stadiongesellschaft bleibt der Verein zunächst auf 50% des Stadionwertes, sprich 12,5 Mio Schulden sitzen. Das wäre quasi das Kapital, welches der Verein als Anteilseigner in die Stadiongesellschaft einbringt. Diese 12,5 Mio können natürlich nicht der Stadiongesellschaft aufgedrückt werden!


    D.h., diese 12,5 Mio muss der Verein Jahr für Jahr verzinsen und tilgen! Damit er das leisten kann, muss die Annuität (Zinsen+Tilgung) dem Verein auch wieder aus der Stadiongesellschaft zufliessen. Ergo muss die Stadiongesellschaft einen entsprechenden Gewinn erwirtschaften und an die Anteilseigner ausschütten! Jetzt stellt sich die Frage, welche Umsatzpotenziale bietet das Stadion?


    1. Pacht für den Spielbetrieb von der KGaA.
    2. Vermietung der Räumlichkeiten Ost+Westtribüne
    3. Namensrechte des Stadions?


    Bei den Namensrechten habe ich mal ein Fragezeichen gesetzt, weil ich nicht weiss, ob diese vertraglich eventuell den Markenrechten des Vereins zugeordnet werden können.


    Den Einnahmen stehen natürlich auch Kosten gegenüber


    1. Instandhaltung und Pflege der Anlage
    2. Kosten für das Handling der Vermietung (Akquise, Reinigung, Verwaltung)


    Ich fürchte, das große Problem wird derzeit sein, dass man glaubt man könne die Annuität für den Verein nicht erwirtschaften. Ich mache dazu mal folgende grobe Rechnung der Kostenseite auf:


    1. Kosten für Pflege und Instandhaltung der Anlage: 800.000,00€
    2. Stadionverwaltung: 100.000,00€
    3. kalk. Unternehmerlohn 6% von 25 Mio: 1.500.000,00 €


    Die Vermietung der Räumlichkeiten habe ich jetzt mal aussen vor gelassen, weil ich die Kosten z.B für Versicherung, Reinigung, Akquise, kaufm. Verwaltung nicht einzuschätzen vermag.


    Ohne die Erträge aus der Vermietung muss der Stadionpächter (also die KGaA) mindestens 2,4 Mio jedes Jahr aufbringen, um dem Verein zu ermöglichen, seine Belastung zu tragen.


    Die Zahlen sind alle von mir geschätzt und mögen deshalb von der Realität abweichen. Aber die KGaA könnte wohl auch in der 2. Liga, geschweige denn in der 3. Liga jährlich keine 2 Mio Stadionpacht aufbringen! Wenn man jedoch die 6%ige Rendite (bei mir Pkt 3. kalk. Unternehmerlohn) streicht und der Verein somit keine Erträge aus der Stadiongesellschaft erwirtschaftet, stellt sich die Frage, wie soll der Verein die ca. 750.000,00€ Zinsen + 125.000,00€ Tilgung für das Darlehen bezahlen!


    Wenn man sich diese Problematik vor Augen führt, ist es verständlich, das auch ein Szenario wie der Komplettverkauf beleuchtet werden muss. Ob das dann letztlich besser ist, müssen detailliertere Betrachtungen ergeben!